Berlin - Reichstag
Vieles, sehr vieles, hat sich in Berlin verändert, seit ich vor gut
15 Jahren das letzte mal dort verweilte. Es gibt einen neuen Hauptbahnhof,
ein Bundeskanzleramt und der Reichstag
hat eine schöne neue gläserne Kuppel bekommen. Leider war diese
jedoch wegen Reinigungsarbeiten geschlossen und so blieb nur der enttäuschte
Blick von außen. |
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Berlin - Brandenburger Tor
Auch das Brandenburger
Tor steht nicht mehr so einsam und verlassen da, wie einst zu DDR
Zeiten. Eine Geschmacksfrage bleibt, ob die neue Gestaltung des Pariser
Platzes gefällt oder nicht. Der Klamauk mit den falschen Soldaten
in Uniformen der Besatzungsmächte, die in friedlicher Eintracht mit
den zahllosen Touristen vor dem Tor posieren, begeistert dieselben. |
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Berlin - Holocaust Mahnmal
Unbeeindruckt wird das Denkmal
für die ermordern Juden in Europa wohl niemanden lassen, aber
ob der Eindruck etwas mit der der Sache hat, steht auf einem anderen Blatt.
Es wird wohl eher über das Mahnmal selbst diskutiert werden, als
über die Shoah. Wie auch immer, es hält die Erinnerung wach
und es wird über die Shoah gesprochen - wenn auch nur als Nebeneffekt. |
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Berlin - Sony Center
Ebenfalls nicht mehr wieder zu erkennen ist der Potsdamer Platz, das alte
Herz von Berlin. Aus der größten Baustelle Europas ist ein
neuer Stadtteil geworden, der sich noch zu beweisen hat. Sehen lassen
kann er sich allemal. In den diversen Restaurants im Sony
Center kann man zu noch akzeptablen Preisen essen und geboten wird
dafür ein Querschnitt durch die deutsche Küche. Willkommene
Erholungspause nach dem Marsch durch die Hitze. Über allem wölbt
sich gut 15 Etagen höher die sehenswerte Kuppel mit ihren Sonnensegeln.
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Potsdam - Holländisches Viertel
Spuren der einst weltoffenen preußischen Vergangenheit finden sich
überall in Potsdam, so z.B. das Holländische
Viertel. Harmonie in rotem Backstein mit vielen Gaststätten,
Restaurants und kleinen Geschäften. Einst sollen holländische
Handwerker angelockt werden, heute treffen sich hier Einheimische und
Touristen gleichermaßen. |
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Potsdam - Schloss Sanssouci
Am Weltkulturerbe Sanssouci
kommt man in Potsdam nicht vorbei. Auch wenn das eigentliche Schloss eher
klein ist, der dazugehörige Park mit vielen weiteren sehenswerten
Gebäuden ist umso größer. Für die ausgiebige Erkundung
empfielt sich allerdings ein nicht so heißer Tag, da es an Restauration
jeder Art im Park mangelt. Dennoch Pflichtprogramm. |
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Potsdam - Russische Kolonie
Die Russische
Kolonie Alexandrowka ist Zeugnis der einstigen preußisch-russischen
Freundschaft. Zwölf Holzhäuser umgeben von größzügigen
Gärten, angelegt in 1827 für die letzten 12 Mitglieder einen
russischen Soldatenchors, von denen jeder beim Einzug zu Haus und Hof
auch noch eine Kuh geschenkt bekam. Internetseite
der Kolonie |
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Potsdam - Alexander-Newski-Gedächtniskirche
Idyllisch auf dem Kapellenberg gelegen und hübsch restauriert liegt
die russisch-orthodoxe Kirche im Norden der Kolonie. Naturlich gab es
in der DDR für ein solches Symbol der deutsch russischen Freundschaft
entsprechendes Geld. Da wir an einem Sonntag morgen dort waren, fand gerade
ein Gottesdienst statt, daher haben wir aus Respekt auf die Besichtigung
verzichtet. |
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Potsdam - Schloss Cecilienhof
Dieses hübsche aber ansonsten eher unscheinbare Schloss
Cecilienhof im englischen Landhausstil, war Schauplatz der Potsdamer
Konferenz, auf der die Siegermächte nach dem Zweiten Weltkrieg über
die Aufteilung Deutschlands entschieden. Die Räume in denen die Konferenz
stattfand können besichtigt werden und ein Audioführer gibt
informative Einblicke.
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Potsdam - Neuer Garten
Das Parkgelände des Neuen
Gartens ist ein weiteres Element des Weltkulturerbes in Potsdam. Wenn
auch kleiner als Sansoucci, ist die Anlage mit ihren Bauten dennoch sehenswert.
Und an Tagen mit Affenhitze bietet ein Bad im Heiligen See den Potsdamern
eine erfrischede Abkühlung. Natürlich wird vorzugsweise an den
Stellen gebadet, an denen es verboten ist. |
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