Israel 1987
Erkundungsfahrt im Norden4. Tag, Shabbat, 18. Juli 1987Haifa - Tabgha - Golan - Tel Dan - Haifa |
![]() Bericht von Claudia und Alwine |
| Nach dem Frühstück fuhren wir von Haifa zum See Genezareth.
Danny, unser Führer, erläuterte uns während der Fahrt die Gegen, schilderte
uns z.B. verschiedene Kibbuzim und deren Aufgaben und machte es so zu
einer recht interessanten und angenehmen Fahrt. Wir badeten und sonnten
uns bis Mittags am See. Gegen 12.00 Uhr packten wir unseren Proviant aus.
Er bestand aus Wurstbrötchen, Obst und Getränken. Als wir unser Picknick beendet hatten, gingen wir vom See aus zu Fußzur Tabgha Kirche (Brotvermehrungskirche), um diese zu besichtigen. Sie war mit einem Holzdach versehen und hatte links und rechts vom Altar Mosaiken auf dem Fußboden. Sie stellten verschiedene Tiere und Pflanzen dar. Die Kirche selbst beeindruckte durch ihre Aufmachung und Architektur. Anschließend fuhren wir mit dem Bus zu einer Besichtigung von Kapernaum. Es handelte sich um die Reste einer Synagoge; ihre Fassade glich einem griechischen Tempel aus dem 5. Jahrhundert. Die Besichtigung dauerte etwa 10-15 Minuten, weil es sehr heiß war und es kaum Schatten gab. Unsere Gruppe war daher recht froh, daß diese Besichtigung nicht zu lange dauerte. Von dort aus fuhren wir wieder mit unserem Bus weiter zum Berg der Seligpreisungen. An diesem Berg stiegen wir aus und unser Reiseleiter Joachim las uns einen Ausschnitt aus der Bibel vor (Die Bergpredigt, Anmerkung von Aléxandros). Danach fuhren wir mit unserem Reisebus an der Grenze zum Libanon entlang. Von dort aus stiegen wie hoch auf die Golanhöhen. Dort angekommen stiegen wir aus, um diese zu besichtigen. Wir fanden Schächte unter der Erde vor, in denen die Soldaten im Krieg sehr geschützt gegen sämtliche Angriffe waren. Wir gingen durch die Schächte und waren fasziniert. Doch auch diese Besichtigung ging zügig voran, weil es oben sehr heiß war. Von dort aus fuhren wir zu den Jordanquellen in Tel Dan. Da wir für dieses Besichtigung allerdings zu wenig Zeit hatten (aus Rücksicht auf unseren Busfahrer, der auch Nachtfahrten auszuführen hatte), scheuchte uns Danny innerhalb von einer halben Stunde durch die Quellen. Normalerweise bräuchte man für diese Besichtigung bestimmt 2-3 Stunden. Dennoch waren diese Quellen für alle sehr beeindruckend und das kühle Wasser, das der Trinkwasserversorgung diente, war sehr angenehm. Anschließend fuhren wir alle ziemlich erschöpft zurück zum Haus Ruthenberg in Haifa, wo das Abendessen auf uns wartete. |
![]() See Genezareth ![]() Brotvermehrungskirche: Mosaike Mehr Bilder und Informationen von der Brotvermehrungskirche ![]() Kampfspuren ![]() Jordanquellen bei Tel Dan |
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